Fussball ist ein Sport für Idioten, und das betrifft sowohl die Sportler wie auch die Zuschauer. 22 Männer rennen auf einem viel zu grossen Feld einem viel zu kleinen Ball hinterher und versuchen verzweifelt, ihn mit den Füssen zu treten. Wozu hat uns der liebe Gott im Himmel denn eigentlich Arme und Hände gegeben? Wohl kaum nur, um damit bescheuerte Meerschweinschenfrisuren zu stylen. So laufen die Fussballer nämlich rum, und spucken müssen sie auch die ganze Zeit, genau wie minderjährige Migrationshintergründler mit zu grossen Hosen und zu kleinem Selbstwertgefühl. Aber noch schlimmer als all die Fussballstars mit ihren magersüchtigen, nichtsnutzigen und wichtigtuenden Ehefotzen sind die Fussballfans. Populärkulturabhängige Grossgruppenfuzzis, die am liebsten zusammen mit Hunderten Gleichgesinnter hässliche Fratzen kollektiver Gefühlsmanipulation zeigen. Ein bisschen Bier trinken, ein bisschen rumschreien, ein bisschen aggressiv sein, ein bisschen Emotionen zeigen. So der FCZ-Südkurve-Student-Lutscher-Style. Bubis. Die einzigen Fussballfans, die ich respektiere, sind die Freunde der dritten Halbzeit: Extremsport rund ums Fussballstadion. Die sind wenigstens nicht nur am rumlärmen, sondern haben auch was in der Hose und in den Fäusten. Am liebsten wär mir ja gewesen, wenn da mal ein paar Dutzend in den Public Viewing–Zonen für ein bisschen Stimmung gesorgt hätten. Ba-BAM!
Schlagworte: dritte Halbzeit, Euro 08, Fans, Fussball, Public Viewing, Zürich
Juni 30, 2008 um 3:09
Ein Engländer hatte es eigentlich mal treffend ausgedrückt: “Fussball ist ein einfacher Sport: der Ball ist rund, 22 Männer laufen ihm hinterher, das Spiel geht 90 Minuten und am Ende gewinnen die Deutschen.” Muss wohl revidiert werden.
Die Deutschen sind gut genug für die Schweizer um die Türken aus dem Spiel zu kicken, ansonsten sind wir aber immer noch der Darth Vader des Fussballs – gegen uns gewinnen die sonnenverwöhnten Schönlinge mit ihrem trickreichen Spiel und überhaupt. Bäh!
Nach wie vor schätze ich Fussball aus einem ganz anderen Grund: er stört die bürgerliche Empfindsamkeit. Viel schlimmer als Fussballfans ist nämlich die bildungsbürgerliche Häme welche den Fussball als Bestätigung ihrer eigenen geistigen Überlegenheit sieht. Von daher: Olé, Olé!!