Street Parade 2008, Zürich

By tianswelt

So, hier noch mein Bericht zur diesjährigen Street Parade. Nachdem ich die letzten beiden Jahre am Samstag zwar nicht flach gelegen bin, aber aufgrund Vollgas am Freitag nicht mehr in der Lage zu verbaler Kommunikation war, ging ich es dieses Mal langsamer an. Dann schaltete ich am Samstag den Fernseher an, sah den Partypeople zu, und hatte schon die Nase voll von all den Affen. Am Abend dann doch noch husch was geschmissen, etwas reingepudert um den Lift-off angenehmer zu gestalten, und dann zum Bürkliplatz gegangen. Ein Bier mit einer Freundin getrunken. Und dann wieder nach Hause. Geraucht. Und das war‘s. Fazit: Die Parade ist doof. Und ich werde alt.

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3 Antworten zu „Street Parade 2008, Zürich“

  1. Dog Quijote sagt:

    Na, doof war die Parade doch schon immer. Technoaffen, Partyfaschisten und Drogenkinder – was ist spiessiger als tittenwackelnd zu paradieren. Es gab schon mal eine Generation die es nicht kapiert hat und Guggemusik für wahnsinnig subversiv hält. Die nächste Generation macht dann die „Fuckparade“, das wird dann uns schockieren wenn sie bumsend auf Themenwagen über den Bellevue fahren und gratis Ex wie Süssigkeiten ind die Menge streuen. Aber wahrscheinlich gibt’s dann auch schon wieder neue spannendere Drogen. Vielleicht verrohen wir auch so, dass es die „Slaughterparade“ gibt – schlachten in Echtzeit.

    Klingt doch viel schöner zu sagen, du hättest dich darüber hinaus entwickelt, als alles auf’s Alter zu schieben. Das ist billig. Vor Dummheit sind selbst die Klugen nicht gefeit. Irgendwann macht’s dumm tun halt kein Spass mehr. Besser als mit 50 immer noch denken die Streetparade wäre subversiv. Welcome to the next level!

  2. tianswelt sagt:

    Welcome to another level, eher. Naja, hat ja schon was subversives, der Konsum gewisser Substanzen, aber sie machen aus einem Büenzli halt eben doch auch nur einen druffnigen Büenzli… Und die nerven.

  3. Dog Quijote sagt:

    Druffnige Büenzli… word!

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