Wann fährt endlich mal ein Leibacher-Nachfolger in den Leutschenbach zum Schweizer Sozialisten Farbfernsehen und spielt dort das lustige „Parlament Zug“-Spiel? Den Anfang dürfte er gerne mit Sven Epiney machen, ich weiss echt nicht, wieso dieser Grüsel so oft zu sehen sein muss – und zu hören, er moderiert sogar noch im Staatsradio… Wahrscheinlich lutscht er Ingrid Deltenres Schwanz. Einmal Epiney an die Wand bitte. Danke.
Archiv für die Kategorie ‘Medienkritik und Gegenöffentlichkeitsarbeit’
Medienschwuchteln, Pt. I
Dezember 11, 2008Zugfahren auf MDMA (Chemical Brothers – Star Guitar)
Juli 3, 2008Eigentlich finde ich die Chemical Brothers scheisse, ich kann mit so Breitengeschmack-Wischiwaschi-Fusiongaggi-Popzeugs nichts anfangen. Das Video zu Star Guitar allerdings brachte mich zum Lachen, das ist ein echtes Schmankerln – zumindest für diejenigen, die auch schon nach einer durchtanzten ekstatischen Nacht im Zug nach Hause sassen und vom Rhythmus überfallen wurden, der in jedem Geräusch und in jedem Blick zu lauern scheint. Wer auch immer die Idee zu dem Video hatte, dürfte wohl auch bereits seine Erfahrungen gemacht haben. Flashback!
Free Tibet? Fuck Tibet!
Mai 11, 2008Aktuell spült die Welle des blinden Aktionismus über China. Und gerade Leute, die sich zuhause einen Scheiss um ihre politischen Rechte kümmern, weil ihnen das alles schon zu kompliziert ist, wollen dem einwohnerreichsten Land der Welt seine Innenpolitik vorschreiben. Und sich damit besser fühlen, weil sie sich ja für eine gute Sache engagieren, irgendwie, wenn auch ohne echtes Engagement ausser dem Kauf von in China hergestellten Buttons und Fähnchen. Es ist ja auch viel bequemer, sich vom Fernsehsessel aus so ein bisschen für etwas in der Ferne einzusetzen als zuhause eigenhändig und aktiv einen Beitrag für eine bessere Welt zu leisten.
Der Dalai Lama, das lustig kichernde Popidol pseudobuddhistischer Westler, und seine Lakaien verstehen es zweifelsohne, auf der Klaviatur des internationalen Skandaljournalismus zu spielen. Dass die Ausschreitungen in Tibet kurz vor den olympischen Spielen statt fanden, ist sicher kein Zufall. Und dass in der Berichterstattung meist verschwiegen wurde, dass der tibetische Mob nicht nur chinesische Geschäfte zerstört, sondern auch deren Besitzer umgebracht hat, auch nicht. Das hätte ja auch das Bild von den armen, unschuldigen und friedfertigen Mönchen angekratzt. Dass diese nicht glücklich sind, ist klar; schliesslich waren die Klöster vor der Kulturrevolution alleinige Besitzer nicht nur des Landes, sondern auch von dessen Einwohnern, die als Leibeigene und Sklaven dienen mussten.
Wer eine Landkarte zur Hand nimmt, findet dort kein Land namens Tibet. Es existiert nicht, Wunschdenken hin, Forderungen her. Natürlich gibt es weltweit viele Vertreter eigennütziger Partikularinteressen. Das ist ja auch ok so, nur sollte man Lösungen im Kompromiss suchen und nicht im eigenmächtigen Einfordern von Maximallösungen. Vielleicht besteht längerfristig in China ja die Möglichkeit eines Sonderstatus für die Region Tibet. Aber solange versucht wird, die Chinesen mittels westlicher PR zu erpressen, solle man sich nicht wundern, wenn diese sich das nicht gefallen lassen. Sollen doch die Pro-Tibet-Schreihälse bitte einmal ernsthaft versuchen, auf chinesische Produkte zu verzichten und den Chinesen aufgrund der Ressourcenknappheit am besten gleich noch verbieten, ihren Lebensstil dem westlichen anzugleichen. Ich fühle mich jedenfalls nicht dazu berufen.
Hyaluronsäure im Maul – Aussehen am Arsch
April 28, 2008Gibt es eigentlich irgend einen Mann mit halbwegs normaler Sexualität (also ohne Pirelli- oder Saugnapffetisch) der aufgespritzte Lippen schön findet? Mich erinnern solcherart ausgestattete Frauen an die vergammelten, alten, abgefickten, schlichtweg grausligen Transennutten an der Langstrasse (genauer im Durchgang beim Restaurant Sonne, zwischen Hohlstrasse und Brauerstrasse) in Zürich - und das auch nur in nicht allzu extremen Fällen. Ansonsten ist das Aufspritzen schlicht der ästhetische Super-GAU. Wohlgemerkt, ich liebe volle Lippen à la Negresse, nur ist da zumindest für mich ein himmelweiter Unterschied zwischen Natur und Schönheitschirurgie erkennbar. Man fragt sich ja sowieso öfter mal, ob plastische Chirurgen irgend einen Moralkodex haben. Offenbar nicht, wenn man sich ansieht, was sich für undefinierbare Fratzen an Anlässen der so genannten höheren Gesellschaft rumtreiben. Merke: Wenn Du über sechzig Jahre alt bist, wird der Versuch, wie achtzehn auszusehen, nicht funktionieren. Und Dein Ehemann wird trotzdem lieber auf und in jüngeren Weiber rumrutschen, egal was der Herr Doktor Professor Dir sagt.
Offenbar hat nun auch Nicole Kidman den Versuch gemacht, sich mit Hyaluronsäureinjektionen zu verschönern. Ich fand ja die Kidman schon immer sehr unattraktiv in ihrem ewigen Bestreben, die laszive Katze raus zu hängen – aber als ich sie heute im Interdiscount auf Grossleinwand gesehen habe, wo sie für die Wii Werbung gemacht hat, brrrrrrr, nein danke, so muss wohl die Leiche eines Breitmaulfrosches aussehen, der schon seit zwei Wochen tot im Wasser dümpelt, weiss und aufgeschwemmt. Der einzige Fall, wo ich das Aufspritzen unterstützen würde, wäre bei Sonja A. Buholzer, die selbst ernannte Wirtschaftsexpertin und Laberbabbeltussi von TeleZüri. Die hat nämlich nicht nur wenig Ahnung, sondern auch keine – und ich meine, KEINE! – Oberlippe.
Snoop Dog – Sensual seduction
April 7, 2008Ich fand den Track und das Video zu Beginn ziemlich besch… eiden. Zwischenzeitlich muss ich jedoch anerkennen, dass Snoopizzle den Funk mehr repräsentiert wie Bootsy Collins und Rick James zusammen. Und habe Respekt für die Frechheit, so was zu produzieren, und damit auch noch durchzukommen! Un-glaub-lich!
youtube.com/watch?v=pKz-RXSeIYA