Beim Saufen gibt es ja immer wieder diese Einladungsproblematik: dass man eine Einladung nicht annehmen, oder aussprechen kann, oder will, oder soll. Wenn das Gegenüber dann aber ein D&G-Portemonnaie rauszieht mit einem Verkaufspreis von gut 300 Stutz, und dann sagt, eigentlich sei das günstig, weil eben Qualität, nun, dann kann sich durchaus einladen lassen. Speziell, wenn man seit über zwei Jahren ein Portemonnaie vom Interdiscount für deutlich unter zehn Franken benutzt.
Archiv für die Kategorie ‘Tians Welt’
Über Geld
März 3, 2009Mann und Frau: Fragerunde für Fortgeschrittene
Juli 8, 2008Die Schlange im Apfelbaum…
Mai 11, 2008Vom Apfel der Verdammnis gekostet,
Freude und Schmerz zugleich,
suche ich die verlorene Unschuld im Exzess.
*
Daraus ziehen Schleier durch den Alltag,
beeinflussen Gedanken, Einstellungen, Werte.
Du kannst das Nachtleben hinter Dir lassen,
aber du wirst die Schatten der Nacht immer in Dir tragen.
Vom streunenden Raubkater zum König der Prärie?
April 7, 2008Ich bin auf den Feldern umhergestreunt. Zu Beginn war es nicht immer leicht, aber ich habe gelernt, leckere Mäuse zu entdecken, zu fangen und aufzufressen. Und darin die Meisterschaft erlangt. Mit der Zeit nimmt jedoch leider der Grenznutzen ab, während die Bereitschaft zur Kostenwahrheit steigt. Das wilde Leben ist nun nicht mehr so wild, weil Wildheit übermässig Ressourcen beansprucht. Selbstverständlich macht ein Leben unter freiem Himmel und mit unbegrenzten Möglichkeiten Spass. Aber es gibt auch das Bedürfnis, ein Zuhause zu haben, und jemanden, der einem das Kächelchen füllt, Streicheleinheiten gibt und auch in schlechten Zeiten pflegt. Eine Königin, die mich zum König macht . Und die weiss: You can take the cat at out of the jungle, but you can’t take the jungle out of the cat!
Tians erster Blogartikel!
April 6, 2008Meine Freunde verstehen mich. Teilweise zumindest. Immerhin besser als all die Nicht-Freunde. Diese meinen oft, einen beschissenen Radikalen vor sich zu haben. Dabei stimmt das gar nicht. Zumindest teilweise nicht. Freunde unterscheiden sich von Nicht-Freunden auch dadurch, dass sie einem ihre Aufmerksamkeit schenken. Medienkonsumenten zeigen sich ihrem Medium gegenüber weniger involviert. Und Internetsurfer halten Verweildauer für eine Krankheit. Nichtsdestotrotz bin auch nun soweit, meinen Einstand in die digitale Medienwelt zu wagen. Internetpublishing. Demokratisierung der Kunst durch Technologie. Wenn alle, die nichts können, meinen, es doch tun zu müssen.
Schaffe ich es, meine Gedanken so zu bündeln, dass sich ein Leser ihnen zuwendet? Dass sie nachvollziehbar sind und er versteht, dass auch das Leben in Grauzonen und Paralleluniversen einen Gewinn bedeuten kann? Oder dass er realisiert, selbst teilweise in Grauzonen zu leben? Oder erreiche ich zumindest, dass er sagt, Alter, ich finde deinen Standpunkt beschissen, aber lass uns doch bei ein paar Bierchen drüber streiten, ich übernehme die erste Runde?
Liebe Freunde, ihr seid herzlich eingeladen, Kommentare abzugeben. Nicht-Freunde, ihr… auch. Und, wer weiss, vielleicht werde ich dereinst an Autorenlesungen eingeladen. Soll vor den Leuten an einem Stehpult vorlesen. Muss den ganzen Abend lang schrecklichen Westschweizer Weisswein saufen. Und darf danach an Literaturgroupies naschen. Yepa!
